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Das Wappen Kipfenbergs
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Das Wappen erscheint erstmals 1415 in Siegelabdrucken.
Wappenbeschreibung: In Rot ein goldener Wagenkipf (Runge).
Wie entwickelte sich das Kipfenberger Wappen?
Die Burg Kipfenberg, die vermutlich im späten 12. Jahrhundert entstand,
war im 13. Jahrhundert im Besitz der Kropf (Struma), die ihren Stammsitz in
Emetzheim bei Weißenburg hatten und dort 1187 erstmals urkundlich erwähnt
werden. Eine Linie dieses Ministerialengeschlechts der Kropf nannte sich seit
1277 nach Kipfenberg und führte das für Kipfenberg redende Bild
des Wagenkipfes als Wappen.
Vom Ort Kipfenberg, den Konrad Kropf 1301 mit der Burg an das Hochstift Eichstätt
verkaufte, wurde das Wappen dann um 1400 übernommen und seitdem unverändert
beibehalten. Die Burg und der Markt Kipfenberg gehörten bis zur Säkularisation
(1803) zum Hochstift Eichstätt, das die Burg im 14., 16. und 17. Jahrhundert
mehrfach verstärkte und erweiterte, so dass sie unbeschadet den Bauern-
(1525) und den Dreißigjährigen Krieg überstand. Kipfenberg
war in fürstbischöflicher Zeit auch Mittelpunkt eines Verwaltungsbezirks
(Amt Kipfenberg), dem ein Pfleger vorstand.
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